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Lifestyle ist eines von vielen Wörtern aus dem Englischen, die in die deutsche Sprache Einzug gehalten haben und man kann es recht einfach übersetzen: Lebensstil. Man versteht darunter eine bestimmte Art der Lebensführung und aus wissenschaftlicher Sicht kann man den Begriff auf unterschiedliche Arten definieren. Im Alltag verstehen die meisten Menschen darunter, wie man z.B. durch bestimmte Gewohnheiten, Verhaltensweisen mit Gleichgesinnten verbindet oder sich von anderen Stilen bewusst abgrenzt. Zu den unterschiedlichen Merkmalen von Lebensstilen gehören z.B. auch der Wohnstil, die Aufenthaltsorte, Kleidung, die Art der Sprache, die bevorzugte Musikrichtung und manchmal – wie bei den Hippies – kann ein Lebensstil sogar Teil einer kulturellen Bewegung sein oder politischen Protests sein.

Der Lebensstil wird auch von der Konsumgüterindustrie und seinen Marketingabteilungen sehr gerne – hier meist mit der englischen Bezeichnung – genutzt. Hier wird der Lebensstil dann mit einem bestimmten Konsumverhalten und sehr häufig mit entsprechenden Produkten in Verbindung gebracht, wobei diese Produkte nicht zwingend von einer bestimmten Marke sein müssen. Ein gutes Beispiel ist der alternative Lebensstil, der sich auch in einer Meidung bestimmter Produkte manifestiert, und der neben der Langlebigkeit bei der Herkunft und Herstellung oft auf ethische, ökologische und soziale Aspekte achtet. Bei einem anderen Lebensstil legt man mehr Wert auf die äußere Darstellung und das Prestige, Luxus und häufig auch auf ganz bestimmte Marken, die man bevorzugt. Die Cuba Zigarre ist ein solches Produkt, das traditionsgemäß eher in gehobenen Gesellschaftsschichten konsumiert wird, bei dem aber die Marke nicht die größte Rolle spielt. Ebenso gehören Champagner, Kaviar und Austern zu den Lebensmitteln, die auch aufgrund ihres Preises nur in Ausnahmefällen von Normalverdienern bezahlt werden können. Autos und Kleidung sind hingegen alltägliche Güter, die sich fast jeder leisten kann und daher findet hier die Abgrenzung über Marken statt. Nicht nur bei Autos und Kleidung, auch bei anderen Gütern kann es aber vorkommen, dass sich im Laufe der Zeit die Präferenzen innerhalb der Lebensstile verändern, so dass man sowohl bei Produktarten als auch Marken hinsichtlich der Zuordnung zu bestimmten Lebensstilen einen dynamischen Prozess beobachten kann.

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