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Bleibt der Kinderwunsch nach langer Zeit immer noch unerfüllt, wird bei Untersuchungen oft eine eingeschränkte Fruchtbarkeit festgestellt. Dabei liegt es aber genauso oft am Mann wie an der Frau. Besonders Männer ist diese Situation oft unangenehm, sie fühlen sich ihrer „Männlichkeit“ beraubt. Diese Diagnose stellt jede Partnerschaft auf eine harte Probe, doch je nach Ausmaß kann vielleicht noch eine Chance für den Kinderwunsch bestehen.Der häufigste Grund für die eingeschränkte Fruchtbarkeit beim Mann ist eine Störung der Spermienproduktion. Schuld dafür können angeborene oder spätere Erkrankungen sein. Auch Medikamente können die Qualität der Spermien verschlechtern und ebenso verschlossene Samenleiter oder Entzündungen können die Ursache für eingeschränkte Fruchtbarkeit bilden. Negativ auf die Spermienproduktion wirken sich außerdem Alkohol und Nikotin aus.Bei Männern dauert es oft länger als bei Frauen, die Veranlassung genau zu erforschen. Das ist vor allem deswegen so, weil die Männlichen Fortpflanzungsorgane weniger erforscht sind. Ist jedoch die Diagnose einmal gestellt, bedarf jede Ursache einer individuellen Behandlung.

Einige Behandlungen gegen eingeschränkte Fruchtbarkeit beim Mann

  • Insemination für bessere Spermienqualität
  • Künstliche Befruchtung ation (IVF)
  • Intracytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI)
  • TESE- und MESA-Therapien

Bei der ersten Methode, der Insemination wird an den fruchtbaren Tagen der Frau Sperma mit Hilfe einer Spritze in die Gebärmutter gespritzt. Dabei werden besonders „gute“ Spermien ausgewählt, das heißt qualitativ hochwertige Samen. Durch dieses Verfahren kann auch eine mögliche Unverträglichkeit zwischen Gebärmutterschleimhaut und Spermien umgangen werden.Die Künstliche Befruchtung wird auch IVF genannt: In-vitro-Fertilisation. Hier wird die Eizelle der Frau mit Spermien des Mannes vermischt und später zurück in die Gebärmutter der Frau eingesetzt. Bei der Intracytoplasmatische Spermieninjektion wird in einem Labor ein bestimmtes Spermium in die Eizelle gespritzt. Sie ist aber nur dann wirklich sinnvoll, wenn die Spermienkörper fehlerhaft sind.Ist der Samenleiter verschlossen, wird in einer TESE (testikuläre Sperma-Extraktion) eine Gewebeprobe der Hoden entnommen und die Spermien aus dem Samenkanälchen ausgewaschen. Die MESA (mikrochirurgische epididymale Spermienaspiration) gewinnt die Samenzellen aus dem Nebenhoden. Auf diese Behandlung folgt dann meist eine ICSI. Diese Methoden sind jedoch sehr kostspielig und je nach Art können Kosten zwischen 1200 und 300 Euro anfallen. Doch für einige Paare kann eine dieser Behandlungen den lang ersehnten Kinderwunsch doch noch erfüllen.

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