Handys wurden für den mobilen Einsatz also unterwegs konzipiert, damit man immer und überall erreichbar bleibt. Und oft kann man es gar nicht vermeiden: Das Handy klingelt, während man im Bus sitzt, an der Kasse steht oder durch die Einkaufszone schlendert. Telefonate in der Öffentlichkeit sind zwar unangenehm, können durch das richtige Verhalten aber erträglich gemacht werden.
Beim Telefonieren in der Öffentlichkeit sollte man darauf achten, mit gemäßigter Lautstärke zu sprechen. Moderne Handys sind so konzipiert, dass sie auch moderat laute Stimmen gut übertragen. Dadurch fühlen sich andere Personen nicht belästigt – denn auch bei ihnen entsteht ein unangenehmes Gefühl dadurch, dass sie unwillkürlich einen fremden Menschen beim Telefonat belauschen müssen.
Muss man in der Öffentlichkeit telefonieren, sollte man intime, persönliche Themen außen vor lassen. Dadurch fühlen sich Umstehende peinlich berührt und wissen nicht, wie sie sich korrekt verhalten sollen. Das teilt man dem Anrufer am besten mit, indem man ihm die Situation kurz schildert und verspricht, ihn später zurückzurufen.
Klingelt das Handy in einer besonders ungünstigen Situation, sollte man es ignorieren. An der Kasse verlangsamen telefonierende Menschen nur das Geschehen und halten sowohl die Kassiererin als auch die anderen Kunden auf. In den öffentlichen Verkehrsmitteln müsste man bei einer Fahrkartenkontrolle den Schaffner unnötig warten lassen. Lieber ruft man die Person zurück, als dass man das öffentliche Geschehen aufhält. Wenn der Klingelton besonders laut und durchdringend ist, sollte man allerdings den Anruf abweisen oder das Klingeln leiser stellen. Viele Handymodelle besitzen seitliche Knöpfe zum Einstellen der Lautstärke, die eine schnelle Änderung ermöglichen.
Im Zeitalter des mobilen Internets sollten man zudem darauf achten, dass man nicht während eines Gesprächs, den Blick von seinem Gegenüber abwendet und sich einer mobilen Webseite oder einer Applikation widmet. Erfahrungsgemäß sind die wenigsten Menschen so talentiert, zwei Dinge gleichzeitig zu tun. Wenn man dann sich einer Webseite aufmerksam widmet, hört man in der Regel nicht mehr richtig zu und der Gesprächspartner fühlt sich ignoriert. Wenn es denn wirklich notwendig ist, sollte man sein gegenüber in die Betrachtung der Internetseite möglichst mit einbeziehen.
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